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Fliegen...
Begonnen habe ich in Gedanken schon beim Lesen einschlägiger Bücher. Dann wollte ich in den 70er Jahren gern Segelflieger werden, welches mir aber wegen meiner politischen Gesinnung und dem Rauswurf aus der GST (wegen Westverwandtschaft) verwehrt blieb.
So bin ich seit 1995 in Besitz meiner Privat-Piloten-Lizenz und ich fühle mich sehr gut im Charakter dieses Sports aufgehoben.
Das Fliegen eröffnet Weitblick und andere Horizonte; es verlangt Ruhe, Präzision, Verantwortungsbewusstsein und Selbstdisziplin. Man hat da den penibel genauen Blick wie für kleinste Löcher im Zahn. Es prägt auch Feinmotorik in der Handwerklichkeit, sowie Koordinationsgefühl.
Man stellt sich wie im Beruf von selbst immer höhere Anforderungen.
In meiner Praxis hängt ein Foto eines Motorfliegers mit mir am Steuer und daneben die Notitz, die Patienten zu einem gemeinsamen Rundflug einlädt.
Dies ist nicht etwa mein Geschäftsgeheimnis, es ist eher für mutige und langjährige Patienten, sowie Geschäftsfreunde gedacht. Diese müssen eben auch unbedingtes Vertrauen zu ihrem Zahnarzt haben.
Warum dann nicht ein Fliegerabenteuer? Dabei gebe ich zu: Ich habe die Zulassung für kontrolliertes Sichtfliegen und die Kunstflugberechtigung, nicht für Harakiri.
Ich mag das Streckenfliegen.
Schnell und weit voranzukommen; dabei tolle Landschaften sehen, Wälder, Gebirge, ...
Die medizinische Tauglichkeit macht die Endlichkeit dieses Hobbies aus.
Auch im Jahr 2008 wurde es möglich.
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